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Vom 15. bis 22. September 2014 hatten wir Schwester Justina Banda zu Gast in

Schleswig-Holstein.

Sie gehört zum Führungstrio des Ordens „ Missionary daughters of Calvary“ in Simbabwe und ist für die Finanzen und Organisation der Arbeit ihrer Mitschwestern in Simbabwe zuständig. Alle 3 Jahre bekommen die Schwestern 2 Monate Urlaub, die Justina dieses Mal in Spanien verbrachte, weil sie dort viele Freunde hat und von ihrem in Madrid ansässigen Orden zu einer Feier eingeladen wurde, da sie seit 25 Jahre Nonne ist. Sie ist in einem kleinen Dorf im Nordwesten Simbabwes geboren und mit 8 Geschwistern zusammen aufgewachsen. Ihr Vater war Minenarbeiter und für ihn hatte die Investition in Schulgeld für seine Kinder oberste Priorität. Justina fiel schon in der Grundschule durch sehr gute Leistungen auf und erhielt die Möglichkeit auf einer guten weiterführenden Schule ihr Abitur mit so gutem Abschluss zu machen, dass sie ein Stipendium bekam und in Ohio, USA Mathematik studieren konnte. Vorher schon entschloss sie sich Nonne zu werden, und kehrte nach dem Mathestudium und Aufenthalten in Spanien und Italien endgültig nach Simbabwe zurück.  Unser Verein lud sie für eine Woche nach Schleswig- Holstein ein und wir hatten eine eindrucksvolle und wunderschöne Woche mit ihr. Am Montag holten wir sie vom Flughafen ab und besuchten den Frauenhauskreis der Klosterkirche Bordesholm. ( siehe Foto oben) Abends hatten wir einen Termin beim Bordesholmer Rotary Club, wo Schwester Justina und Simone Konopka von der Arbeit des Vereins und des Ordens in Simbabwe berichteten. ( siehe Foto rechts). Am Dienstag lernte Justina Bordesholm kennen und viele aus dem Freundeskreis unseres Vereins. Am Mittwoch besuchte sie mit Anton die Grundschule in Bordesholm, am Donnerstag die Gemeinschaftsschule und das Alexander von Humboldt Gymnasium. In allen Schulen trafen wir auf sehr interessierte Schüler und hatten sehr nette Gespräche mit Schülern, Lehrkräften und Schulleiterinnen. Mittwochabend hatte der Verein zu einem Infoabend bei Konopkas in Hoffeld eingeladen, der gut besucht war und in regem Austausch miteinander verlief.   Wir besuchten außerdem noch drei landwirtschaftliche Betriebe, um Justina zu zeigen wie moderne Milchviehhaltung, Schweinemast und Hühnerhaltung in Deutschland aussieht. Am Donnerstagabend war sie dann noch einmal in einem Hauskreis der Klosterkirche bei Ann-Kathrin Lück zu Gast und reiste dann am Freitag nach Seedorf zu Yvonne Struve, wo wir bei schönstem Wetter eine herrliche Kanufahrt auf dem Schaalsee (ohne Krokodile ! ) genießen konnten. In Seedorf gab es an diesem Abend dann noch eine Informationsveranstaltung zu dem Waisenhausprojekt des Ordens in Simbabwe woran sich ein reger Austausch mit den Teilnehmern und Schwester Justina sowie einigen Vereinsmitgliedern anschloss. Der Sonnabend war ein freier Tag für unseren Gast, der mit einem Ausflug nach Hamburg genutzt wurde. Sehr beeindruckend empfand Justina dabei die großen Kreuzfahrtschiffe, die im Hafen lagen. Am Sonntag waren Yvonne und Justina dann auf einer Herbstmesse in Gudow vertreten, wo sie vielen Besuchern unser Projekt näher brachten bevor es am Montag dann schon wieder zum Flughafen ging und eine wundervolle Woche zu Ende ging. Für uns alle war das Zusammensein mit Schwester Justina, die in einer so anderen Welt als der unseren lebt, eine Quelle der Inspiration und Motivation. Motivation für unsere Arbeit hier in Deutschland, die wichtig ist, um den Schwestern dort in Simbabwe ihren selbstlosen Dienst für die bitterarme Bevölkerung zu ermöglichen. Wir versuchen die finanziellen Mittel bereitzustellen, damit die Schwestern den Aids-Waisen ein neues zu Hause geben können.
Schwester Justina aus Simbabwe zu Besuch in Deutschland