Zukunft für Lolas Kinder e.V.

Zimbabwe-Projektreise 13.März- 23.März 2014

Von Bordesholm über Hamburg, London, Johannisburg, Livingston (Sambia), Victoria Falls, Dete, Karayangwe in das Waisenhaus nach Binga - und zurück über Dete, Victoria Falls, Johannisburg, London, Hamburg nach 10 Tagen wieder in unsere Heimatorte!   Im März 2014 durften wir vier Mütter Simone Konopka, Yvonne Struve, Merle Schmidt-Tangermann, Ann-Kathrin Lück (wir ließen 11 Kinder und ihre Väter zuhause) uns auf eine ganz besondere Reise an das andere Ende der Welt machen. Simone und Yvonne wollten ihre langjährige Freundin Lola besuchen; Beziehungen knüpfen zu anderen, verantwortlichen Nonnen; Schauen, wie das Spendengeld des Vereins „verwertet“ wurde; sehen, was in Zukunft gebraucht wird und einfach das Land Zimbabwe genießen. Merle und ich wussten bis zu unserer Ankunft eigentlich nicht so richtig, worauf wir uns da eingelassen hatten.   Aber eines war schon nach unserer verlängerten Anreise (verspätete und dadurch verpasste Flüge) sicher: Wir reisten mit GOTT! Denn die große Frage, WARUM wir einen Tag in Johannisburg festsaßen, verstanden wir, als wir mit viel zu viel gespendetem Spielzeug, Solarlampen,… einfach über die Grenze von Sambia nach Zimbabwe marschierten und kein Zollbeamter da war, um uns zu kontrollieren (der Diensthabende war nur mal kurz für kleine Jungs). Der Mensch denkt und GOTT lenkt!   Von da an reisten wir 8 Tage sehr sicher durch einen kleinen Teil des Westens Zimbabwes (gefühlt durch ganz Afrika). Sicher, weil die Einheimischen so dankbar für den Dienst der Nonnen an ihrem Volk sind, dass sie ihnen nichts antun würden und damit auch uns Gästen nicht…   Auf relativ guten Straßen und Sandwegen, die sich innerhalb von Sekunden in Matschflüsse verwandelten, fuhren wir vorbei an: Schulkindern in Schulkleidung (manche laufen bis zu 20km bis zur Schule); an den Victoria Falls; an Frauen, die ihre Kinder im Tuch trugen und auf ihren Köpfen Geerntetes; an riesengroßen Baobabbäumen, den stillen und allwissenden Wächter des Landes; an Gerippen von Autos; an lachenden Kindern, die uns winkend hinterher liefen; Ständen mit selbstgebautem Werkzeug; an Lehmhütten, oft zu kleinen Siedlungen zusammengebaut; an Löwen, Elefanten und Giraffen im Hwange Nationalpark; an der unendlichen Weite Afrikas, die noch nicht durch Funkmasten oder irgendetwas Industriellem gestört wird!   In Begleitung von Lola und Sister Justina besuchten wir viele Wirkstätten der Nonnen: Einen Kindergarten und verschiedene Schulen, ein Altenheim, die Ausbildungsplätze der Nonnen, das Krankenhaus in Karyangwe, eine Impfaktion mitten im Busch und schließlich auch das erste mit Spendengeldern errichtete Waisenhaus in Binga! An jedem Ort wurden wir herzlichst empfangen und als Ehrengäste sehr freundschaftlich in ihre Herzen geschlossen. Wir waren beeindruckt von der Fröhlichkeit, der Gemeinschaft, dem Humor, der Standfestigkeit, dem Anpacken von dem, was den Nonnen vor die Füße fällt oder ans Herz gelegt wird und ihrem durchtragenden Glauben!   Afrika an sich ist schon eine Reise wert! Reisen mit Lola und ihren Schwestern war ein Stück Himmel auf Erden! Und so hoffen wir, dass nicht nur die mitgebrachten Solarlampen ein wenig Licht in die nachts so dunklen Lehmhütten und Häuser bringen – wir hoffen weiter auf Gottes spürbar und hellmachenden Segen in einem Land, das so sehr die Ärmsten der Armen beugt.   Diese Projektreise hat uns alle vier dankbarer gemacht für unser eigenes Leben und auch kritischer, wo Prioritäten anders zu setzten sind! Lasst uns ein Stück näher an Afrika rücken und helfen, da wo Hilfe so sehr gebraucht wird und ankommt!                                                                                                               Bericht: Ann-Kathrin Lück
Reisebericht Zimbabwe Projektreise
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