Zukunft für Lolas Kinder e.V.
Simbabwe
Hauptstadt: Harare (1,45 Mio.)   Lage: Binnenland im südlichen Afrika   Klima: Größtenteils subtropisches Klima  Trockenzeit: Mai – Oktober   Bevölkerung: ca. 10 Millionen Einwohner (Shona (>70%),  Ndebele (<20%), Tonga Landessprachen: Englisch, Shona, Ndebele   Religionen: 50-60% christlich, außerdem traditionelle  afrikanische Religionen und kleine islamische und  jüdische Gemeinden  Nationaltag: Unabhängigkeitstag: 18. April Regierungsform: Republik mit Präsidialverfassung   Staatsoberhaupt und Regierungschef: Robert Gabriel  Mugabe (seit 31.12.1987)  Premierminister: Morgan Tsvangirai (seit11.02.2009) 

Willkommen in Simbabwe

Simbabwe liegt im Südosten Afrikas, südlich liegt Südafrika, östlich Mozambique, westlich Botswana und  nördlich Sambia. Von Mai bis Oktober herrscht gemäßigtes Wetter mit warmen Tagen, kühlen Nächten und  absoluter Trockenheit. Zwischen November und April kommt es zu Regenfällen, die in den höher gelegenen Gebieten stärker ausfallen als im übrigen Land (1000 - 1400 mm im Jahr). Die besten Reisemonate sind  April / Mai oder August bis Oktober. Simbabwe besitzt fruchtbare Böden, reichhaltige Bodenschätze (Gold, Platin, Diamanten, Kupfer, Nickel,  Chrom, Kohle und anderes) sowie viele touristisch interessante Naturschönheiten wie die Victoria-Fälle,  das Sambesi-Tal und wunderschöne Nationalparks. Damit verfügt das Land über ein gutes wirtschaftliches  Potential. Bis Mitte der 90er Jahre florierten Landwirtschaft, Bergbau und Tourismus. Seit Ende der 90er  Jahre nutzte Simbabwe dieses Potential jedoch immer weniger. Die Wirtschaft ist von 1998 bis 2008 um  etwa die Hälfte geschrumpft. Die Arbeitslosenquote lag bei über 80%. Das Bildungsniveau liegt weit über  dem afrikanischen Durchschnitt, wenngleich es als Folge der allgemeinen wirtschaftlichen Misere gesunken  ist. Nachdem im Jahr 2009 der Simbabwe-Dollar aufgrund der Hyperinflation vom Markt verschwunden ist, wird  alles in Devisen bezahlt. An erster Stelle werden der US-Dollar und der südafrikanische Rand gehandelt.  Das zur Kolonialzeit weitgehend von den Kirchen getragene Bildungssystem wurde seit der Unabhängigkeit  von der simbawischen Regierung weiter ausgebaut, leidet jedoch an starker Geldnot aufgrund der  wirtschaftlichen Krise. Die Analphabetenquote beträgt ungefähr 20%. Hungersnöte und die allgegenwärtige  AIDS-Epidemie führten in ländlichen Gebieten in den letzten Jahren zu einem deutlichen Rückgang des  Schulbesuchs. Die schwere wirtschaftliche Krise hatte auch einen Anstieg der Kinderarbeit zu Lasten des  Schulbesuchs zur Folge. Simbabwe gehört zu den von AIDS am stärksten betroffenen Ländern der Welt. Rund ein Fünftel der  Erwachsenen sind nach offiziellen Angaben von dem Virus befallen. Bei einer Gesamtbevölkerung von  ungefähr 10 Millionen Menschen gibt es zur Zeit über 100.000 AIDS-Tote pro Jahr. Die durchschnittliche  Lebenserwartung ist dramatisch gesunken und hat den zweitniedrigsten Wert weltweit erreicht (Männer: 37,  Frauen: 34). Fast 80% aller mit HIV infizierten Jugendlichen sind Frauen. In vielen Fällen zerbrechen  Familien und hinterlassen die neue soziale Randgruppe der AIDS-Waisen, deren Zahl bei etwa 1,6 Mio.  liegt. Malaria tritt landesweit auf. Besonders hohe Risiken bestehen im Norden, im Osten/Südosten  und in der  Region um die Viktoriafälle. Geringe Risiken bestehen im Süden, in Harare und Bulawayo und in Höhen  über 1200m.Die Übertragung erfolgt durch den Stich blutsaugender, nachtaktiver Anopheles-Mücken.  Eigentlich in jedem Jahr mit Beginn der Regenzeit (November bis März) gibt es Durchfallepidemien im  Lande, auch Typhus- und Cholera-Epidemien treten regelmäßig auf. Meist sind ländliche Gebiete  Simbabwes betroffen. Die Ursache dieser Epidemien ist der Mangel an sauberem Trinkwasser im Norden  des Landes - vor allem im Karibabecken - kann es sporadisch zu einer Infektion mit dem Erreger der  Schlafkrankheit kommen, die durch große, tagaktive Tsetse-Fliegen mit einem schmerzhaften übertragen  werden. Für weitere Informationen besuchen sie bitte folgende Internetseite: Auswärtiges Amt-Simbabwe 
Bruttoinlandsprodukt : 2011: 3,32 Millionen US-Dollar BIP/Kopf: 2011: ca. 530 US-Dollar  Regierungsparteien: 1. ZANU (PF)- Zimbabwe African National Union: Vorsitzender: Präsident Mugabe  2. MDC - Movement for Democratic Change: gegründet 1999; im März 2006 Spaltung des MDC in  Tsvangirai-Flügel (Anti-Senats-Fraktion) und Mutambara-Flügel (Pro-Senats-Fraktion)
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